2600K soll/darf/muss in Rente. Wer folgt?

Morgoth

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Ich spiele schon seit einigen Monaten mit dem Gedanken, meinen 2600K in die wohlverdiente Rente zu schicken.

Seit Januar 2012 werkelt das gute Stück unauffällig auf seinem P8P67-Board vor sich hin. 4,6 GHz auf allen vier Kernen verkraftet er tapfer und hatte bis dato nie Schwierigkeiten gemacht.

In letzter Zeit kommt die CPU aber immer wieder an die Grenzen, gerade wenns ums Zocken - und dann besonders in VR- geht.
Zuletzt wurde die GTX970 durch die 1070 ersetzt, was schonmal ein wenig Abhilfe geschaffen hat, aber ich denke der Flaschenhals ist nun bis zur CPU vorgerückt.

Wenn ich aber schon das ganze System umbaue, dann auch ordentlich, sprich, dann kommt kein "neuer" QuadCore mit ähnlicher Leistung rein, dann solls schon etwas mehr sein. Nun stand ich in der Zwickmühle zwischen 4C/8T (2600K) und beispielsweise 6C/6T (8600K). Da weiß ich nun aber nicht, ob der dann genügend Reserven hätte gegenüber dem 2600K. Wäre super, wenn die neue CPU dann wieder 8 Jahre "halten" würde.
Damit ich aber nicht in ein paar Monaten wieder aufrüsten muss, hab ich mir dann gleich den 9700K angesehen und dachte mir: Hey, 8C/8T ist doch ein guter Kompromiss :D Damit müsste ich erstmal Ruhe haben.

Im Bereich 10XXX ist bei Intel ja noch nicht so richtig was im Kommen.
(AMD fällt per se raus da ich ab und an auch Intel QuickSync zum Videorendern nutzen möchte).

Dazu noch ein ASUS ROG Strix Z390-F Gaming, bisschen RAM (z.B. Trident Z RGB Series, DDR4-3600, CL 18 - 16 GB Dual-Kit, schwarz (hier gibt es eine extra AMD-version - läuft doch sicherlich auch mit Intel, oder) und eine M.2 SSD (sonst hab ich zu wenig SATA-Anschlüsse) und dann sollte das doch alles passen.

Oder was sagt die geneigte Gemeinde dazu? Ist natürlich schon ein Brocken auf der finanziellen Seite (>800 EUR), aber sonst ist mir nichts sinnvolles eingefallen.

PS: kann ich meine Soundblaster X-Fi auch durch die OnBoard-Soundkarte ersetzen? Damals hatte ich die Teufelanlage (Concept E400) direkt per Klinke angeschlossen, aus Bequemlichkeit nun aber an einem Teufelreceiver (DS5) und den PC "nur" optisch da angebunden. Macht die Karte da noch einen unterschied zu einer aktuellen Onboardlösung z.B. vom o.g. Board [ROG SupremeFX 8-Kanal High Definition Audio CODEC S1220A] )?
 
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weizenleiche

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Moin. 8 Jahre halten -> Ich weiß nicht ob ich im Intel Portfolio auf die normalen i7 setzen würde. Vielleicht dann den i9 9900KF? mit 8/16 hat man da noch genügend Reserven, allerdings ist der natürlich wieder ein Stück teurer als der i7..

32 GB RAM würde ich hier schon nehmen! Min. 3600er. Der Trident Z mit Cl18 ist da schon gut.
M2 SSD: Da bin ich ein Fan der Samsung 9xx Serien.

Bei Sound bin ich auch noch auf der Suche, denke mir aber gleichzeitig das die Onboard-Karten mittlerweile auch schon ausreichen und die separaten Soundkarten, lt. div. Erfahrungsberichte, eher Probleme verursachen als alles andere.. Daher, probier doch erstmal OnBoard aus!
 

Morgoth

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Der 9900 ist mir dann doch zuviel des Guten. Der KF ohne iGPU wäre ohnehin raus, wegen Quicksync.

Aktuell komme ich mit 16 GB RAM gut aus. Das Board hat aber dann noch zwei slots frei, falls ich mal 32 GB benötige.

Als M.2 hab ich die 970 Evo plus im Warenkorb.
 

Inevi7able

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Wenn es unbedingt Intel sein muss würde ich eher zum 8700k als zum 9700k greifen, allein schon wegen der extra Threads.
Ich würde aktuell aber dennoch eher Ryzen empfehlen als Intel. Je nachdem mit welchen Programmen du arbeitest ist Ryzen vielleicht sogar die bessere Wahl.
 

Morgoth

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Beim Ryzen fehlt mir wieder QuickSync. Das konnte ich jetzt 8 Jahre nicht nutzen, weil ich mir das falsche Board gekauft hatte. Beim nächsten Rechner nicht nochmal. AMD VCE stinkt da leider nur komplett ab. Oder gab es da in letzter Zeit dramstischen Änderungen, die an mir vorbei gegangen sind?

@Poulton: hardwarebeschleunigtes h264/h265 encoding (über die iGPU der CPU) und damit weniger Renderzeit für Videos. Zudem blockiert das Rendern in der Zwischenheit die CPU kaum bis gar nicht und der Rechner ist nicht für mehrere Stunden praktisch nutzlos :p Das was ich zuletzt von AMD VCE gesehen hatte, sah sehr bescheiden aus von der Bildqualität her. Aber das ist auch schon 3-4 Jahre her. Rendern auf der GPU war bei mir bisher langsamer als auf der CPU :( Wohlmöglich unpassende Software oder zu schwache Grafikkarte.
 
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Morgoth

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Funktioniert mit Magix leider nicht bzw. wenn ich GPU-Rendering einschalte, ist die CPU trotzdem am Limit und die GPU bekommt vielleicht 10% Last. Der Geschwindigkeitsvorteil ist gerade so messbar.
 

Inevi7able

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Die Frage ist am Ende einfach, welche Programme nutzt du genau. Bei Premiere Pro z.B. ist Ryzen aktuell die bessere Wahl. Bei Programmen wie Handbrake ebenfalls, wobei ich persönlich hier eh NVEnc benutzen würde. Genauso bei diversen anderen Programmen, die es unterstützen.
Wie gut AMD VCE funktioniert kann ich dir aber leider nicht sagen, weil ich VCE seit Jahren nicht verwendet habe.
Ich weiß aber dass die Qualität von NVEnc sehr gut ist und die Renderzeit je nach Video nicht wirklich lang ist. Dass aber die CPU zu 100% ausgelastet ist, ist etwas dass ich so noch nicht erlebt habe. Bei der GPU Auslastung ist es etwas irreführend, denn der Taskmanager und auch andere Programme zeigen oft die Auslastung oft nicht richtig an. Bestes Beispiel ist, wenn du irgendetwas machst das Cuda nutzt zeigt der Taskmanager keine Auslastung an, obwohl die Kerne zu 100% ausgelastet sind. Hierfür musst du bei Windows 10 erst Cuda in der Anzeige auswählen, damit es angezeigt wird. Gleicher gilt für die Compute Units im Allgemeinen.

Wie dem auch sei, wenn für dich Intel sein muss, ist das natürlich auch okay. Aber wie gesagt würde ich hier eher zum i7 8700k greifen als zum 9700k. Du hast zwar weniger echte Kerne, dafür aber mehr Threads. Und die 9000er Serie ist ja am Ende nichts anderes als umbenannte 8000er CPU's mit ein paar Detailänderungen, die aber nicht so richtig ins Gewicht fallen.
 
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