i9-9900K-System ersetzt bisherigen i7-4790K

From-Hell

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OK, das ist natürlich super, wenn das Board die GPU Temp auslesen kann, dann passt es auch so. Ich selbst bin kein Fan der Temperatursteuerung der Pumpen, Lüfter ja, aber Pumpen habe ich prinzipiell FullOn laufen, alleine weil der höhere Durchfluss die Passivleistung erhöht und so den Anstieg der Temps unter Last verringert.
 

From-Hell

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Ja aber die Temperatur von der GPU kommt ja nur durch die Flüssigkeit beim Kupfer an, je schneller das Wasser zirkuliert, desto weniger Lüftereinsatz ist nötig
 

HuDiNi

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Die minimale Temperatur an der GPU-Diode ist im Idle übrigens konstant, egal ob die Pumpe mit 1000 oder 2800 U läuft. Bei max RPM soll sie immerhin 130L/h schaffen.
Ich muss alle Komponenten (also beide 140-er, GPU-Pumpe und die 3 Lüfter am Radiator) eine knappe halbe Stunde voll laufen lassen, um 2 Grad aus der GPU zu prügeln (vermutlich auch aus dem Wasser).
Ausgangstemperaturen 28° an der GPU-Diode und 42° am Hotspot.
 
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From-Hell

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Habe mir den Eiswolf jetzt mal angeguckt, ist schon ein ganz schönes Monster, und du hast den eigentlichen 240er Radi gegen den 360 Nexxos ausgetauscht, jetzt raff ich das erst
 

HuDiNi

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So isses, ...
Meine relativ günstige 2080Ti konnte maximal OCd (360 Watt-Bios, GPU 2100, GDDR 2025) und für die CPU 5Ghz allcore selbst unter maximaler Belüftung (sehr laut) immerhin 15636 (Graphics 16652) im Timespy erreichen und liegt somit je nach Filterung unter den TOP 1%-3%-Ergebnissen alltime, ...
Wegen der schlechten Verfügbarkeit bzw. der exorbitanten Preise für 3000-er Karten ab 3080 dürfte das auch noch eine Weile so bleiben.
Der Umstieg zu einer 3000-er würde erst Sinn machen, wenn zB eine 3080Ti oder die kommende 3080 Super (also die 12 GB-Karten mit 384bit-Bus) unter die 1000-EURO-Marke sinken und damit rechne ich erst zur Jahresfrist und/oder wenn die 4000-er kommen.
Aktuell kosten selbst gebrauchte 2080Ti in der Bucht ab € 800 (gute gehen zum damaligen Neupreis über den Tisch) und "günstige" 3080Ti kosten das Doppelte davon.

Ein realer Alltagswert für Timespy ohne irgendwelches OC und den 9900K auf 4.7 GHz allcore liegt im Übrigen bei rund 13600 Punkten.
 
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HuDiNi

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Die Links dazu:

Ergänzend ein Test mit einer 3070 auf dem 9900K-System, geliehen aus einem neueren PC unserer Grafikabteilung, ebenfalls max overclocked, Stock war die Karte sowas von Lahm, dass man kotzen könnte, wenn man sowas gekauft hätte:

Selbst rund 1 Jahr seit dem Release gibt es bis heute keine einzige 3070 die in Verbindung mit einem 9900K über 16000 im Graphics-Score erreicht hat (die Enthusiast Overclocker verwenden diesen Mist wohl erst gar nicht).
Ohne CPU-Filter ist das Maximum für 3070 im Gesamtscore übrigens 16736 (mit 16353 bei Graphics, als Maximalwert findet man dafür auf Platz 1 16710).

Fazit: wer eine 2080Ti hat, braucht erst gar nicht über etwas unter einer 3080Ti nachdenken.
Für aufmerksame Beobachter ist das alles aber ohnehin nicht neu, ... ;)
 
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HuDiNi

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Die wassergekühlte Ti dümpelt ohne OC und damit sehr leise aktuell übrigens im hohen 13000-er-Bereich herum.
Mein bevorzugter RacingSim ACC ist bei Full-HD und maximalen Settings mit >120 FPS unterwegs.
 

From-Hell

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das Problem bei solchen Konstellationen ist halt der Abtransport und der Wärmetausch, man sollte Denken das eine Luftkühlung aus massivem Kupfer direkt auf der CPU oder GPU am effektivsten wäre, ist es aber nicht.
Am Beispiel leicht erklärt anhand der Wärmeleitfähigkeit von Materialien und der Unterschiedlichen Wirkweise von WaKü und LuKü

Wenn wir einen Massiven Kupferkühler nehmen, kann der extrem schnell und viel Wärme von der Wärmequelle ableiten , natürlich auch hier mit der Limitierung des Abnehmers, heute in der Regel Kupferheatpipes mit Gasfüllung, die die Hitze dann auf die "Fläche" also Lamellen verteilen .
Kupfer hat eine Leitfähigkeit von ca. 370 Watt pro Meter Kelvin, also W(mk) hätte ich also einen Kühlkörper aus einem Block oder Guss vollständig aus Kupfer, ohne Heatpipes, Lötstellen etc. könnte ich nahezu diese 370Wmk direkt ableiten, was Toll wäre, allerdings muss die Wärme dann weg vom Material, dieses Kann in einem PC in letzter Instanz nur via Luft geschehen und da kommt dann das Problem, denn Luft kann nur 0,026 Wmk aufnehmen, wodurch sich ein Verhältnis von 14.230:1 ergibt. Ergo müsste ich die Oberfläche meines Kupfers um den Faktor 14.230 vergrößern damit die Luft alles das auch wegleiten kann, was der Kupferkühler aufnimmt, also bräuchte ich optimalerweise tausenden hauchdünne Lamellen um eben die entsprechende Oberfläche zu schaffen, technisch zwar möglich, aber saugroß und sauteuer.
Alternativ muss ich eben durch einen schnelleren und größeren Luftstrom diese Diskrepanz verringern. Ergo je schneller und je mehr Luft ich an einer möglichst großen Oberfläche vorbeiführe, desto mehr Wärme kann ich ableiten. Also je größer der Kühler, je mehr Lamellen und je mehr Luft durchströmt, desto Kälter.

Bei der Wasserkühlung haben wir das Problem anders aufgeteilt, hier habe ich die massive Kupfer Abnehmerplatte in direktem Kontakt mit den Transportmittel Wasser. Die Größe der Abnehmerfläche ist hier das erste entscheidende Argument, je großer die Kontaktfläche des Abnehmers auf der Wärmequelle, desto mehr Ableitung, im Vergleich zu Luft kann Wasser aber ca. 0,56 Wmk ableiten, im Falle eines Kupferkühlblocks mit Wasserkühlung entsteht hier ein Verhältnis von nur noch 660:1 , wenn ich also angenommen einen 50g Kupferblock habe, müsste ich im Gegenzug ca. 13Liter Wasser damit in Kontakt bringen, um ein Verhältnis von 1:1 zu erreichen. schwierig, geht also nur indem ich eine geringere Menge Wasser möglichst schnell Transportiere und am ende des Kreislaufs einen möglichst größeren Abnehemer habe, der das Wasser wieder Detemperiert.
Am Beispiel Deiner AIO ergibt sich daraus, das den angenommenen 50g Kupfer am Abnehmer ca. 0,25Liter Flüssigkeit entgegenstehen, 13Liter bräuchtest Du theoretisch, da das Wasser aber fließt musst Du nur gewährleisten dass das Wasser den Kühlblock 52mal pro Minute passiert.
Dann kommt aber dein Nexxos 420 ins Spiel, der hat dank geschätzt fast 1kg Kupfer und viel Oberläche, also der ca. 20fachen Aleitleistung des Kühlblocks und Du kommst damit auf ein Ableitverhältnis von Nahezu 2:1, was Top ist, da reden wir immer noch von einer Wärme von ca 370Watt, eine 2080ti dürfte so um die 250Watt erzeugen max., was also das Verhältnis real auf Lastbedingt 1,5-1,7:1 verringert. Das ist absolut Top.
Bedeutet für Dich, je höher die Pumpe dreht, oder je schneller der Durchfluss, desto mehr näherst Du die der 1:1 Ableitung an.
Das der 420er Radi auch noch eine extrem große Oberfläche bildet und dank drei Lüftern sehr viel Luftstrom herrscht, bist Du ganz nah an der optimalen Kühlleistung.

Da die Lüfter aber am Radi durch die Oberfläche und den Luftstrom die Obergrenze oder den Flaschenhals bilden, muss das Wasser am Ende auch nur so schnell fließen, wie der Radi tatsächlich an die Luft abgeben kann.

Fazit, Pumpendrehzahl macht bei Deiner Kombi rein Physikalisch keinen Unterschied, das Limit ist die Radiatorgröße und die Luftmenge. Ist also völlig wurscht ob Deine Pumpe min oder Max arbeitet.

Real wird es 1-2Grad ausmachen, aber nur weil wir hier mit angenommenen Werten rechnen, die dem Idealfall entsprechen, aber trotzdem ist klar das die Pumpendrehzahl bei Deinem Eiswolf völlig wurscht ist
 
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